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Fairtrade Film

Global.Fair - Dieser Film zeigt Ihnen wie der Faire Handel funktioniert.

 
 

Produkte

Fairtrade-Standards für Reis

 
Fairtrade-Prämie und ProjekteStandards für ProduzentenStandards für Partnerfirmen

Fairtrade-Preis für Reis

Für den fairen Reishandel gelten Mindestpreise, die in den Fairtrade-Standards festgelegt werden und unabhängig von den Preisschwankungen auf den Märkten zu bezahlen sind.

Da die Preise zwischen den Anbaugebieten (Ägypten, Indien, Laos, Thailand) und den einzelnen Reissorten stark variieren, wird die Preisstaffelung exemplarisch am Beispiel indischen Basmati- und Sarbati-Reises erläutert:

 
Region Qualität Fairtrade-Mindespreis Bio-Fairtrade-Mindestpreis Fairtrade-Prämie
Westafrika Gossypium Hirsutum 0,42 € 0,50 € 0,05 €
Westafrika Gossypium Barbadense (z.B. PIMA) 0,46 € 0,55 € 0,05 €

Fairtrade-Mindestpreise, Bio-Aufschlag und Fairtrade-Prämie in EUR für 1.000 kg Reis. Gültig seit 28.04.2004.
 
Hier finden Sie eine vollständige Liste mit den Preisen der einzelnen Anbaugebiete und Reissorten:

Aktuelle Liste des Fairtrade-Mindestpreises und der Fairtrade-Prämie

 

Fairtrade-Prämie und Projekte

 

Die Produzentengruppen entscheiden selbst, wie sie die Fairtrade-Prämie verwenden.
 
Mit ihr kann zum Beispiel der Bau einer Schule, das Anlegen eines Trinkwasserbrunnens
oder auch die Umstellung von konventionellem Anbau auf Bio-Anbau finanziert werden, die oft mehrere Jahre dauert.

Beispiele von durchgeführten Projekten können Sie hier sehen:

 

Kinder auf einem Ochsenwagen in Khadar, Indien

Im Norden von Indien befindet sich der Standort für das...

Indische Reisbauern auf dem Feld

Durch die Einhaltung der Fairtrade-Kriterien ist...

Brücke Khaddar in Indien

Von der Fairtrade-Prämie hat die Dorfgemeinschaft in...

Portrait Kashmeer Shing

"Als nächstes wollen wir auch die schmale Straße...

 

Welche Standards die Reisproduzenten erfüllen müssen:

 

  • Die jeweilige Organisation ist unabhängig und wird von ihren Mitgliedern demokratisch kontrolliert. Dies gilt besonders für die Verwendung des Mehrerlöses aus dem Fairen Handel
  •  
  • Transparenz von Management und Verwaltung müssen unbedingt gegeben sein
  •  
  • Die einzelnen Organisationen sind offen für neue Mitglieder und lehnen jegliche Diskriminierung ab
  •  
  • Angestellte Arbeitskräfte müssen an den Vorteilen des Fairen Handels beteiligt werden
  •  
  • Die Organisationen verpflichten sich, arbeitsrechtliche und ökologische Mindeststandards umzusetzen, wie unter anderem das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, Maßnahmen zum Gewässer und Erosionsschutz und die Reduktion im Gebrauch von Pestiziden

Reisbauerinnen bei der Arbeit
 

Welche Standards die Partnerfirmen erfüllen müssen:

 

  • Reis wird nur bei Produzentenorganisationen gekauft, die im FLO-Produzentenregister verzeichnet sind
  •  
  • Kaufverträge werden zu den festgelegten Mindestpreisen abgeschlossen (siehe Tabelle)
  •  
  • Für die Verwendung des Fairtrade-Siegels ist eine Lizenzgebühr von 0,08 Euro pro kg Reis zu entrichten. Dies schmälert nicht die Einnahmen der Produzenten
  •  
  • Transport, Verarbeitung und Verpackung des Fairtrade-Reises muss getrennt von anderen Reisprodukten erfolgen und jederzeit nachvollziehbar sein
  •  
  • Alle Verträge und Vorgänge müssen jederzeit von der FLO-CERT GmbH eingesehen und kontrolliert werden können.

Sack Reis