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Fairtrade bei barcoo So funktionierts - barcoo-VideoDie Blumenfarm "Ravine Roses" ist im Vergleich zu anderen Blumenfarmen eher klein - 1200 Arbeiterinnen und Arbeiter sind mit Aufzucht, Ernte und Verpackung der eleganten Blume beschäftigt. Trotzdem ist die Blumenfarm einer der wichtigsten Arbeitergeber der Region um die Stadt Eldama Ravine. Die Region ist von Subsistenzwirtschaft vieler Kleinbäuerinnen und Kleinbauern geprägt und vor allem Jugendliche sind in starkem Ausmaß von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Blumenfarm Ravine Roses in Kenia
Plantage
Großes Tun mit einem kleinen Zeichen - schenken Sie Rosen mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel!
Eldama Ravine
Eldama Ravine
Kenia
ravineroses@ravine.karenroses.com
Ester Munjiru,
Arbeiterin der Blumenfarm Ravine
"Auf unserer Blumenfarm gibt es ein Kompostierungsprojekt. Durch den umweltfreundlichen Umgang mit den Pflanzenabfällen sind auch meine Arbeitsbedingungen besser geworden. Es gibt viele weitere Projekte zum Erhalt und Schutz unserer Umwelt - das sichert die nachhaltige Entwicklung unserer Generation und zukünftiger Generationen."
Rosen benötigen viel Wasser um gedeihen zu können und sind sehr anfällig für Krankheiten, weshalb es gerade auf konventionellen Farmen zum massiven Einsatz gefährlicher Pestizide kommt. Umso wichtiger ist auf den FAIRTRADE-zertifizierten Rosenfarmen die Umsetzung nachhaltiger Konzepte, um einen möglichst ressourcenschonenden Anbau der schönen Blume zu garantieren.
Zur Wiederaufbereitung von verunreinigtem Wasser wurde auf der Blumenfarm eine Pflanzenkläranlage eingerichtet, zudem wurden die Wasserspeicher innen ausgekleidet um die Verunreinigung mit Erde und Schmutz zu verhindern. Wo möglich, kommen biologische Schädlingsbekämpfungsmittel zum Einsatz um den Gebrauch von Pestiziden auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Raubmilbe etwa eignet sich als natürlicher Feind der Spinnmilbe hervorragend zum Schutz der Rosen. 12 Hektar der Farm werden inzwischen gänzlich biologisch bewirtschaftet.
Schutzmaßnahmen für die Arbeiterinnen und Arbeiter
Allen ArbeiterInnen, die auf der Blumenfarm dennoch mit Pestiziden in Kontakt kommen, stehen professionelle Schutzkleidung und Wasserduschen zur Verfügung. Abgetragene Uniformen werden von der Farm sofort erneuert. Außerdem wird vierteljährlich eine Risikobewertung durchgeführt - Verbesserungsvorschläge werden vom Gesundheits- und Sicherheitskomitee aufgenommen und umgesetzt.
Auf der Ravine-Rosenfarm gibt es außerdem eine Betriebsklinik, die die medizinische Versorgung der MitarbeiterInnen sicherstellt. Ein aus FAIRTRADE-Prämiengeldern initiiertes Projekt bietet den ArbeiterInnen die Möglichkeit, freiwillige Beratungen zum Thema HIV/Aids in Anspruch zu nehmen sowie einen HIV/Aids-Test durchführen zu lassen. Außerdem werden Impfungen für Babys sowie Familienplanungs- und Verhütungsberatungen durchgeführt.
Verbesserte Infrastruktur durch FAIRTRADE-Prämiengelder
Mit den Prämiengeldern, die an das Konto des Joint Body überwiesen werden, wurde ein Lebensmittelgeschäft gebaut. Dieses macht Grundnahrungsmittel für alle ArbeiterInnen - auch gegen Ratenzahlung - verfügbar. Weitere Mittel flossen in die Renovierung der Häuser der ArbeiterInnen, unter anderem wurden Dächer aus Eisenblech gefertigt und Solarzellen installiert. Weitere Prämiengelder wurden für die Anschaffung von Fahrrädern, Fernsehern, Gaskochern und Nähmaschinen verwendet.
Einen besonderen Schwerpunkt bildeten Maßnahmen im Bildungsbereich: Finanziert wurde etwa der Bau von zwei neuen Klassenräumen und einem Spielplatz in einer lokal ansässigen Volksschule. Eine weiterführende Schule erhielt finanzielle Unterstützung zur Anschaffung von Materialien für das Chemie- und Physiklabor. Außerdem wurde ein zinsenloses Kreditsystem eingerichtet das Weiterbildungskurse für alle ArbeiterInnen zugänglich macht und zudem die Ausbildung ihrer Kinder sichert.
Fairtrade-Rose aus Kenia von der Blumenfarm Ravine
Diese Fairtrade-Rose stammt von der Blumenfarm Ravine in Kenia. Ravine liegt direkt an den Ufern des Naivasha-Sees im Norden des Landes. Gleich nach der Ernte werden die Rosen verpackt und nach Europa geflogen. Dort angekommen werden die Rosen angeschnitten, gewässert und im Kühlhaus gelagert. Bereits am Folgetag stehen sie für die Konsumentinnen und Konsumenten in den Geschäften zum Kauf bereit.
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