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BildergaleriePortrait Produkte

Die Blumenfarm Kiliflora in Tansania

Die Blumenfarm Kiliflora, etwa 40 Kilometer entfernt von dem Städtchen Arusha im Norden Tansanias, beschäftigt auf rund 30 Hektar Land mehr als 1000 Arbeiterinnen und Arbeiter aus der Region. Und Arbeit gibt es genug auf der Rosenfarm: Über 240 verschiedene Rosensorten werden hier gezüchtet, gepflegt, gepflückt und für den Export nach Europa verpackt – bis zu 500.000 Stiele am Tag.

Treibhaus der Kiliflora Blumenfarm in Tansania

Die Blumenfarm Kiliflora in Tansania

Plantage

Kiliflora Ltd.
P.O. Box 988
Arusha
Tansania

kiliflora@kiliflora.com
www.kiliflora.com

Portrait von Makilimu Kimella

Makilimu Kimella, Arbeiterin bei Kiliflora

"Wir haben noch viele weitere Pläne und Ideen, wie wir die Fairtrade-Prämien verwenden können. Dank Fairtrade können wir auf Kiliflora unsere Zukunft selber in die Hand nehmen!"

Bildergalerie

 

Schulgebäude der Kiliflora Blumenfarm

Im Schulgebäude auf der Blumenfarm finden auch...

Arbeiter mit Setzlingen auf der Kiliflora-Blumenfarm

Zwei Arbeiter bringen neue Rosen-Setzlinge in das...

Arbeiterin der Kiliflora Blumenfarm beim Packen der Rosen

Bevor die Rosen die Reise per Flugzeug nach Frankfurt...

Der Joint Body der Kiliflora Blumenfarm

Ein Zusammenkommen des Joint Body der Kiliflora Blumenfarm....

 

Makilimu Kimella von der Blumenfarm Kiliflora

 

Arusha in Tansania, zu Füßen des Kilimanjaro. Hier lebt Makilimu Kimella. Sie arbeitet auf der nahen Fairtrade-zertifizierten Blumenfarm Kiliflora. Auf Kiliflora wachsen vor allem Rosen, die Königin der Blumen. Hauptabnehmer ist Deutschland, der Weltmeister im Blumenimport.
 
In der Halle der Farm herrscht ein ständiges Stimmengewirr. Zusammen mit ihren vielen Kolleginnen bereitet Makilimu die gepflückten Blumen fürs Verschicken vor. Die Rosen werden von überschüssigen Blättern befreit, auf eine Länge geschnitten und in einzelnen Sträußen transportsicher verpackt. Danach gehen sie ins Kühlhaus und wenig später per LKW zum Nairobi Flughafen. Täglich geht eine Cargo-Maschine voller schnittfrischer Blumen von dort aus nach Frankfurt.
 
Makilimu ist 34 Jahre alt. Sie hat zwei Kinder, Patrick ist neun, der kleine Sohn Godlizer knapp drei Jahre alt. Eine Freundin aus der Nachbarschaft passt am Tag auf die Kinder auf.
 
Ihr Alltag
Makilimu wohnt in einem Außenbezirk von Arusha. Ihr Tag beginnt um halb sechs in der Früh. Sie versorgt die Kinder, frühstückt mit ihnen. 45 Minuten läuft sie jeden Morgen zu ihrer Arbeit auf Kiliflora – bei jedem Wetter, bei Hitze und Regen. Die Arbeit beginnt um 7:30, mittags gibt es ein warmes Essen in der Kantine – unentgeltlich. Meistens gibt es ‚Ugali’, das tansanische Nationalgericht, Maisbrei gekocht mit Bohnen.
 
„Nach einem anstrengenden, aber erfüllten Arbeitstag freue ich mich nachmittags auf meine Kinder und, falls er nicht unterwegs ist, meinen Mann.“ Makilimus Mann arbeitet als Touristenführer und ist viel unterwegs. Tansania hat so herrliche Nationalparks wie die Serengeti. Viele Touristen kommen jedes Jahr, um Tiere in freier Wildbahn zu sehen.
 
An Samstagen hat Makilimu frei. Dann stehen Haushalt und Wäsche auf ihrem Programm. Und natürlich Aktivitäten mit den Kindern. Montag-Abende sind reserviert für die Bibelstunde mit Nachbarn. Halb zehn abends ist dann aber immer spätestens Schlafenszeit.
 
Fair geht´s besser
Kiliflora ist Fairtrade-zertifiziert. Die Farm hat verschiedene soziale Projekte ins Leben gerufen. Es gibt Fortbildungsprogramme und Kurse zum Beispiel in Englisch, Buchhaltung und Computerbedienung. Im Schneiderkurs werden Kenntnisse für das Nähen von Kleidung vermittelt – wichtig für den Alltag von Makilimu und ihren Kolleginnen.
 
Wie alle Faitrade-zertifizierten Farmen hat Kiliflora einen ‚Joint Body’, einen Gemeinschaftsrat der Arbeiterinnen und Arbeiter. Hier wird über Dinge entschieden, die alle angehen und die Verwendung der Fairtrade-Prämie. Vor einiger Zeit wurden davon Moskitonetze für alle Familien angeschafft zum Schutz vor Malaria-Erkrankungen – mit Erfolg! Eine weitere Entscheidung war die Anschaffung von Fahrrädern für alle Arbeiterfamilien, um die Wege zur Arbeit zu verkürzen. Makilimu muss allerdings erst noch lernen, damit zu fahren.

Pakerin von der Blumenfarm Kiliflower bei der Arbeit
 

Produkte dieser Produzenten-Organisation

Fairtrade-Rose aus Tansania von der Kiliflora Blumenfarm

Diese Fairtrade-Rose stammt von der Kiliflora-Blumenfarm im Norden Tansanias, einer der größten Blumenfarmen in Ostafrika. Noch am Tag der Ernte fliegen die Rosen nachts per Flugzeug nach Deutschland und werden direkt an Omniflora geliefert. Dort werden Sie frisch angeschnitten, gewässert und im Kühlhaus gelagert. Nachdem die Bestellungen der Floristen aufgenommen sind, werden die Fairtrade-Rosen transportsicher verpackt und gelangen bereits am Folgetag in die Geschäfte.

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