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Fairtrade-Standards für KaffeeDas Unternehmen Café Peru ist aus einem Zusammenschluss von Fairtrade-zertifizierten Kaffeekooperativen entstanden. Sechs der peruanischen Kooperativen, zu denen auch La Florida und Satipo gehören, sind Gesellschafter des Unternehmens. Mit weiteren zehn Kooperativen arbeitet das Unternehmen partnerschaftlich zusammen. Neben dem Export des Kaffees bietet Café Peru den Kooperativen technische Hilfestellungen an und leistet Bildungsarbeit.
Das Unternehmen Café Peru
Kleinbauer
Etwa 20 Kilometer östlich von der peruanischen Hauptstadt Lima hat Café Peru seinen Firmensitz.
Pasaje el Sol 297
1 Callao
Peru
Tel.: +51 1 451 4635
Fax: +51 1 451 4636
cafeperu_sac@yahoo.com
www.cafe-peru.com
Die Kaffeekooperative Satipo ist eine der Gesellschafterinnen und liegt inmitten des Dschungels der Region Junín. Sie wurde 1965 von Kleinbauernfamilien gegründet, in der Hoffnung, so die Zwischenhändler umgehen zu können, die einen Großteil des Kaffeepreises für sich beanspruchen. Tatsächlich verbesserte sich die Situation der Produzenten und Produzentinnen, doch stabile und höhere Preise erhalten die Kleinbauern- und bäuerinnen erst seit der Fairtrade-Zertifizierung 1997.
Die Kooperative besteht aus über 900 Kleinbauernfamilien. Davon bauen über 700 Familien Kaffee an, die anderen Kleinbauernfamilien produzieren Kakao. Der stark variierende Weltmarktpreis für Kaffee hat schon die Existenz vieler Kleinbauernfamilien ins Schwanken gebracht. Mit der Fairtrade-Zertifizierung wird gewährleistet, dass die Kleinbauern und -bäuerinnen von Satipo unabhängig des Weltmarktpreises einen garantierten Mindestpreis erhalten. Liegt der Weltmarktpreis über dem Mindestpreis, wird der höhere Preis anstelle des Mindestpreises gezahlt.
Die Mitglieder der Kaffeekooperative haben sich verschiedene Grundsätze und Ziele gesetzt. Sie möchten ihre Produktionsweise kontinuierlich weiterentwickeln und den Schutz ihrer Umwelt und Umgebung dauerhaft gewährleisten. Die hohe Qualität ihres Kaffees sichern die Kleinbauernfamilien durch verantwortungsvollen Umgang miteinander und mit Hilfe von Schulungen. Fairtrade hilft ihnen, diese Punkte nachhaltig zu verwirklichen.
Denn durch die Fairtrade-Prämie, den die Kooperative pro verkaufte Tonne Kaffee erhält, werden beispielsweise die Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitglieder finanziert. Des Weiteren werden Stipendien an Kinder der Familien vergeben und ein Zugang zu medizinischer Versorgung verschafft.
Außerdem wird der biologische Anbau von Fairtrade gefördert. Die Kooperativen-Mitglieder werden über die Vorteile der ökologischen Anbauweise informiert und erhalten Unterstützung bei der Umstellung ihrer Produktion. So werden beispielsweise Kredite vergeben, durch welche solche Entwicklungen finanziert werden können. Mittlerweile bauen schon gut 400 Kleinbauernfamilien ihren Kaffee biologisch an. Neben diesem umweltfreundlichen Handeln können die Produzenten und Produzentinnen so einen besseren Preis für ihren Kaffee erzielen.
„Wir möchten die Armut unserer Mitglieder verringern,“ so die Devise von Satipo. Helfen auch Sie Ihnen dies zu ermöglichen, indem Sie zu Fairtrade-zertifizierten Kaffee greifen.
Fairglobe Bio-Family-Cappuccino
Eine feine Schokonote macht den Fairglobe-Family-Cappuccino zu einem löslichen Bohnenkaffee der besonderen Art.
Durch den Kauf des Bio-Family Cappuccinos mit Fairtrade-Siegel helfen Sie dabei mit, dass Kleinbauern und -bäuerinnen in Afrika, Lateinamerika und Papua-Neuguinea ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern können.
Hamburg Kaffee Pause Bio-Kaffeepads
Die Kaffeepads "Hamburg Kaffee Pause" von Budnikowsky sind eine Mischung von Kaffees aus verschiedenen Ländern. Sie besteht zu 100 Prozent aus schonend gerösteten und biologisch angebauten Arabica Kaffee.
Durch den Kauf der Kaffeepads mit dem Fairtrade-Siegel helfen Sie dabei mit, dass Kleinbauern und -bäuerinnen in Papua-Neuguinea, Peru und weiteren Ländern ihre Arbeits- und Lebensbedingungen verbessern können.