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Fairtrade Film

Das Fairtrade-System - In dieser Animation erklären wir wie Fairtrade funktioniert.

 
 

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Infos zum Wasserverbrauch

 

Wie ist der Wasserverbrauch bei der Produktion von Fairtrade-Rosen aus Ostfarika?

Für die Fairtrade-Blumen gelten strenge Sozial- und Umweltstandards. Farmen, die Fairtrade-zertifiziert sind, müssen die Pflanzen so wassersparend wie möglich bewässern. Es wird so wenig Frischwasser wie möglich eingesetzt, sowie überschüssiges Wasser wieder recycelt und dem Anbau wieder zugeführt.
 
Die Blumen werden nur tröpfchenweise befeuchtet, bekommen spezielle Gewächshäuser, oder es wird Erde verwendet, die Wasser besser speichert. Eingesetzt werden auch Wasserreservoirs, große Wasserspeicher (Dämme) oder eine biologische Wasseraufbereitung. Dies führt dazu, dass der Bedarf an Wasser, sei es Grundwasser oder Oberflächenwasser aus Seen, mittlerweile auf ca. 20 Prozent der benötigten Menge reduziert wurde.
 
Es wird erwartet, das innerhalb der nächsten fünf Jahre, der Wasserverbrauch von Rosenfarmen fast 100 Prozent aus der Nutzung von Regenwasser möglich sein wird, auch da die Anbaumethoden sich kontinuierlich verbessern und den Verbrauch von Wasser weiter sinken lassen um eine Blume zu produzieren.

 

Wasserpolitik der Fairtrade-Rosenfarmen

Eine Wasserpolitik wie in dem kürzlich erschienenen Bericht des SWR „Hunger“ vom 25.10.2010 geschildert („Wasserdiebstahl“), findet in dieser Form auf keiner der Fairtrade-Farmen in Kenia statt, vielmehr sind diese Farmen sehr stark bemüht einen nachhaltigen Anbau durchzuführen und dies gelingt nachweislich auch seit mehreren Jahren.

Die Fairtrade-Farmen setzen sich am Lake Naivasha für die Stabilisierung dieses Sees ein. Keine der dort angesiedelten Rosenfarmen, welche Fairtrade zertifiziert sind, produziert in Ufernähe.
Vielmehr setzen sich die Farmen dafür ein, diesen Bereich zu sichern um den für den See so wichtigen Papyrusgürtel zu erhalten. In diesem Bereich sind die Fairtrade-Farmen Vorreiter und zu diesem Thema sensibilisiert, was für die anderen Farmen in dieser Form wohl noch nicht zutrifft.

Ein Boykott der Blumen aus Kenia wäre allerdings keine Lösung. Denn durch den Blumenexport kann Kenia an den Welthandelsströmen teilnehmen, außerdem schafft die Blumenindustrie viele Arbeitsplätze. Darüber hinaus hat eine Schnittblume aus Kenia eine bessere Klimabilanz als das Pendant aus einem holländischen Treibhaus.

Daher muss es ein Ziel sein, so viele Farmen wie möglich zu einer nachhaltigen Produktion anzuhalten.