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Fairtrade-Kakao Film

Cooproagro in der Dominikanischen Republik

 
 

Produzenten

Portrait

Die Kakaokooperative "Cooproagro" in der Dominikanischen Republik

In der Cooproagro (Cooperativa de Productores Agropecuarios) haben sich 15 regionale Kooperativen der Dominikanischen Republik zusammengeschlossen, um den Kakao ihrer Mitglieder eigenständig zu vermarkten. Heute zählt die Cooproagro circa 1.800 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die in der Kooperative nach internationalen Fairtrade-Standards Kakao anbauen. Die Kleinbauern und ihre Familien profitieren dabei nicht nur vom fairen Preis, sondern auch von den vielen Projekten, die durch die Cooproagro ermöglicht werden.

Bäuerin von Cooproagro
Felix Antonio Santana Then Kakaobauer Cooproagro

Felix Antonio Santana Then, Kakaobauer Cooproagro:

"Fairtrade hat nicht nur mein eigenes Leben verbessert, sondern auch das Leben und Wirken der gesamten Gemeinde. Denn wir bekommen durch Fairtrade gute Preise und Fairtrade fördert auch zusätzlich Projekte wie den Straßenbau, Schuleinrichtungen usw. Und alle haben etwas davon, egal, ob sie Mitglied von Cooproagro sind oder nicht."

Portrait der Kakao-Kooperative Cooproagro

 

Mehr Einkommen durch Bioanbau
Kakao ist eines der wichtigsten Exportgüter der Dominikanischen Republik. Dabei besitzen die Mehrzahl der Kakaobauern nur kleine Parzellen und sie verfügten lange Zeit über keinen eigenen Marktzugang. Um sich aus der Abhängigkeit von den Zwischenhändlern zu befreien, schlossen sich die Bauern und Bäuerinnen Mitte der 1980er Jahre im wichtigsten Anbaugebiet der Insel zu einer regionalen Vereinigung zusammen, die im Anschluss auch eine maßgebliche Rolle bei der Gründung des nationalen Dachverbandes CONACADO spielte. Von Anfang an wurde dabei aktiv auf die Einführung der Fairtrade-Standards und die Umstellung auf biologischen Anbau gesetzt. 2007 beschloss derselbe Regionalverband, den Fairtrade-Kakao nicht mehr über CONACADO sondern in Eigenregie unter dem Namen Cooproagro zu vermarkten, um eine noch direktere und demokratischere Selbstverwaltung zu gewährleisten.

Bioanbau ist besser für Mensch und Umwelt
Beim biologischen Anbau wird auf Chemikalien und Insektizide verzichtet. Äste und Fruchtschalen dienen als natürlicher Dünger. Die Felder sind Mischkulturen, auf denen auch noch Bananenstauden, Kokospalmen und andere Pflanzen für den Eigenbedarf angebaut werden. Naturschutz und der Schutz der Artenvielfalt ist den Bio-Kakaobauernfamilien sehr wichtig.

Cooproagro Kakao-Trocknung
Cooproagro Schulprojekt
 

Die Fairtrade-Prämie realisiert zahlreiche Projekte
Den Schwerpunkt bilden dabei die Verbesserung der Infrastruktur sowie die Förderung der eigenständigen Weiterverarbeitung des Kakaos. So verbessert der Faire Handel das Leben ganzer Gemeinden. In den Dörfern werden Schulen unterstützt, sodass die Schülerinnen und Schüler von einem besseren Unterricht profitieren und das Bildungsniveau steigt. Zusätzlich richtete Cooproagro eine Arztpraxis ein, in der ihre Mitglieder kostenlose Untersuchungen und Behandlungen in Anspruch nehmen können. Am Zusammenfluss dreier Flüsse wurde eine Brücke gebaut, die der angrenzenden Gemeinde auch während der Regenzeit die Verkehrsanbindung garantiert. Solche Bauprojekte bieten zudem Arbeitsplätze in der wirtschaftlich schwachen Region.

Straßenprojekt Cooproagro
 

Frauen werden gezielt unterstützt
Auch die Förderung der Frauen stellt ein wichtiges Ziel dar. Als Kleinunternehmerinnen stellen sie Kakaokonfitüre, Kakaowein und Schokolade her, die sie dann auf dem lokalen Markt anbieten. Dadurch wird ein zusätzliches Einkommen geschaffen, das den Menschen einen weiteren Weg aus der Armut bietet.

Der Anteil der Bauern und Bäuerinnen, die für Cooproagro Fairtrade-Kakao produzieren wuchs zuletzt jährlich um 15 Prozent, sodass immer mehr Mitglieder von den Vorteilen der gemeinschaftlichen Selbstverwaltung und den Projekten der Genossenschaft profitieren.

Cooproagro Frauenprojekt